Ionosphärische Aktivitäten

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Aktuelle Vorhersage des 24.Sonnenzyklus; Quelle: solarscience.msfc.nasa.gov

Die Ionosphäre ist ein Teil der Atmosphäre, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält. Hohe Sonnenaktivitäten führen über die Ionosphäre zu Störungen, welche zu einer Beeinflussung der Performance Ihrer GNSS-Messung führen können. In erster Linie ist dabei eine Verlängerung der sogenannten TTFA-Zeiten (Time To Fix Ambiguities) zu beobachten. Die TTFA-Zeit gibt an, wie lange Ihr GNSS-Receiver benötigt, um eine Fixed-Lösung (cm-Genauigkeit) zu erreichen.  

 

Die Signale der GNSS-Satelliten durchlaufen bis zu Ihrem GNSS-Empfänger verschiedene Schichten der Atmosphäre, welche unterschiedliche Auswirkungen auf die Laufzeit der Signale haben. Die Ionosphäre ist eine dieser Schichten. Abhängig vom Elektronengehalt der Ionosphäre werden die elektro-magnetischen Signale der GNSS-Satelliten verschieden stark beeinflusst.

 

Die Ionosphäre hat nicht nur einen 11-Jahres-Zyklus, sondern schwankt auch innerhalb eines Jahres. Im Herbst/Winter der Nordhalbkugel ist die Aktivität höher. Dem letzten Aktivitätsmaximum im Jahr 2014 folgte ein lang anhaltendes Aktivitätsminimum in den vergangenen Jahren.  

 

In der Zentrale der AXIO-NET wird auf der Grundlage der Beobachtungsdaten einer Vielzahl von Referenzstationen in einer Vernetzungssoftware ein dynamisches Modell der aktuellen Beschaffenheit der Ionosphäre berechnet. Die Informationen dieses Modells gehen ein in die Berechnung der Korrekturdaten, welche Sie als Nutzer unseres Referenzdienstes bei Ihrer GNSS-Messung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Korrekturinformationen werden Ihnen im standardisierten RTCM-Format übermittelt.

 

Hier finden Sie unseren Ionosophärenmonitor.

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